Schlagkraft bewiesen. 52 Medaillen des TV Ebern beim 21. Haßberg Cup. 46 persönliche Bestzeiten wurden unterboten und 16 Vereinsjahresbestzeiten aufgestellt.
Ebern (di) –
Auch heuer wurde der Haßberg Cup, bereits der 21., für die Schwimmer – und Schwimmerinnen des TV Ebern zu einer Standortbestimmung auf die bevorstehenden Kreis – und Bezirksmeisterschaften. Die zwei Tage andauernde Veranstaltung beinhaltete Schwimmdisziplinen, die auch bei den Meisterschaften zur Austragung kommen.
Bei den insgesamt 19 gemeldeten Vereinen stand Ebern mit 16 Aktiven und 98 Meldungen auf Rang 16. Die so renomierten und dominierenden Teams aus Bamberg, Schweinfurt und Coburg sowie Haßberge hatten die doppelte Anzahl an Meldungen zu verzeichnen. Doch bei der Endabrechung lag die dezimierte Eberner Schwimmgarde mit insgesamt 52 Trophäen auf dem hervorragenden siebenten Platz im Medaillenspiegel, hinter dem 1.SC Schweinfurt, der eine Gold Medaille mehr mit nach Hause nehmen konnte.
Was die Medaillenausbeute anbelangt, setzte sich Anna Neubauer (Jahrgang 2000) mit sieben Medaillen, viermal Gold, zweimal Silber und einmal Bronze an die Spitze alle Eberner Starter(rinnen). Ihr folgten Rosana Gallella (2003) mit fünf Podestplätzen (1-1-3), Leonie Hagel (1999) mit ebenfalls fünf Trophäen (0-3-2) und Alexander Amend (1999) stand auch fünfmal auf dem „Stockerl“ (1-0-4). Vier Medaillen ergatterte Moritz Werner (2002) mit jeweils zwei ersten und zwei zweiten Plätzen. Höchst erfreulich war, das mit Samantha und Michelle Brejlyk zwei TVE Schwimmerinnen „nur“ zwei Schwimmerinnen leer ausgingen. In den Medaillenreigen reihten sich weiterhin Lara Amend (2000) mit drei Podestplätzen (0-3-0) ein, auf die gleiche Anzahl kamen Judith Baer (2001) (1-1-1), Inka Amend (2003) (1-2-3), Nina Diringer (1997) (0-3-0), Daria Schaller (1997) (2-1-0), Jana Werner (1999) (0-1-2), Jonathan Baer (1994) (0-1-2) und Johannes Fischer (1997) (1-1-1). Eine Bronze Medaille erkämpfte sich Johanna Heinrich (2002) über 100 m Brust. Insgesamt wurden die persönlichen Bestzeiten 46 Mal unterboten und nicht weniger als 16 Vereinsjahresbestzeiten stellten die TV Schwimmer(innen
) auf. Die wertvollste Leistung nach der DSV Punktetabelle stellte Jonathan Baer über 50 m Freistil auf, der diese Strecke in der hervorragenden Zeit von 0:27,77 Minuten zurücklegte und ihm für diese Topzeit 445 Punkte gut geschrieben wurden.
Alles in allem ein Saisonauftakt, der trotz der miserablen Trainingsbedingungen für positive Schlagzeilen sorgte und man trotzalledem den kommenden Aufgaben mit viel Zuversicht entgegenschaut. Man hofft jedoch im Eberner Schwimmlager baldigst positive Schlagzeilen in Sachen Hallenbad Neubau zu erfahren. Der erste Spatenstich lässt bisher weiterhin auf sich warten. di