Toller Auftritt der Eberner Schwimmer(innen) bei den Kreismeisterschaften in Höchberg. Mit einer relativ kleinen Mannschaft von 14 Aktiven stand man nicht weniger als 63mal auf einem Podestplatz bei 41 persönlichen Bestzeiten.
Ebern – Höchberg (di) –
Mit einem tollen Auftritt starteten die Schwimmer(innen) des TV Ebern bei den Kreismeisterschaften in Höchberg in die diesjährige Schwimmsaison. Trotz der derzeit miserablen Trainingsbedingungen, eine Besserung ist nach dem derzeitigen Stand vorerst auch nicht in Sicht, konnten sie in allen Belangen gefallen.
Das Hick – Hack um den Bau eines neuen Hallenbades hält weiterhin an und man kann nur hoffen, dass die Politiker mal auf einen Nenner kommen und Taten folgen lassen. Die Eberner Schwimmer(innen) meisterten dieses Handycap trotz alledem mit Bravur und man kann vor ihren gezeigten Leistungen nur den Hut ziehen.
Zwölf Vereine aus den Kreisen Main/Rön und Würzburg waren auf der Kurzbahn in Höchberg vertreten. Unter ihnen ein relativ kleines Eberner Team von 14 Aktiven, sozusagen das „letzte Aufgebot“. 1011 Einzelstarts sowie 17 Staffeln standen auf dem Wettkampfprogramm. Dass für die arg gebeutelten Eberner, deren Voraussetzungen und Vorbereitungen auf diese Kämpfe wohl die schlechtesten aller Vereine gewesen sein dürften, steht außer Frage. Trotz alledem sprangen nicht weniger als 63 Medaillen heraus, unterteilt in 38mal Gold, elfmal Silber und 14mal Bronze. Damit stand man in der Gesamtwertung des Medaillenspiegels hinter den renomierten Vereinen 1. SC Schweinfurt und SV Würzburg auf Rang drei, was mehr als erfreulich ist. Bei 66 Starts konnten die TV Schwimmerinnen und Schwimmer nicht weniger als 41mal persönliche Bestzeiten herausschwimmen. Eine fast einmalige Serie bescherte den Aktiven mindestens zwei Podestplätze. Selbst bei der viermal 50m Freistilstaffel platzierte sie sich in der Besetzung Vanessa Förster (1997), Alexander Amend (1999), Jana Werner (1999) und Johannes Fischer (1997) auf Rang drei.
Will man aus dieser stolzen Serie einen Aktiven des TV hervorheben, dann wäre dies nur anhand der Anzahl der Goldmedaillen. Das gilt besonders für Moritz Werner (2002), Johanna Heinrich (2002) und Alexander Amend (1999) die allesamt jeweils fünfmal Gold an Land zogen. Leonie Hagel (1999) hängte an ihre fünf Goldenen noch eine Silberne bei sechs Starts dran.
Ihnen folgte Jana Werner (1999) mit viermal Gold und einmal Silber, Johannes Fischer (1997) dreimal Gold und einmal Silber, Vanessa Förster (1997) dreimal Gold, Johanna Baer (1995)zweimal Gold, einmal Silber, einmal Bronze, Anna Neubauer (2000) zweimal Gold und dreimal Bronze, Judith Baer (2001) einmal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze.
Selbst die „Schwimmküken“ Inka Amend (2003) mit einmal Gold und einmal Bronze sowie Rosana Gallella (2003) mit jeweils einmal Gold, Silber und Bronze, platzierten sich ebenfalls auf einem der drei „Stockerl“. Den Medaillenreigen vervollständigte Daria Schaller (9997) mit zwei zweiten und zwei dritten Plätzen. Last not least rundete Lara Amend mit einer Silber – und Bronzemedaille diese Superserie in dem schnellen Höchberger Wasser ab. Rundum Leistungen, die in diesen derzeit schwierigen Zeiten der Eberner Schwimmabteilung Anerkennung in höchstem Maße verdienen. Wieder einmal vertrat man die Eberner Farben in fremdem Wasser mit Bravur, wobei man ein großes Dankeschön auch dem Trainer – und Betreuerstab zollen muss, die es bestens verstehen die Schwimmer – und Schwimmerinnen weitgehend bei der Stange zu halten und sie für die Wettkämpfe zu motivieren, was nicht immer leicht ist. di

Mit 63 Medaillen und 41 persönlichen Bestzeiten kehrten die Schwimmerinnen und Schwimmer des TV Ebern von den Kreismeisterschaften aus Höchberg zurück.

Foto: Dietz