Tabellarischer Werdegang TV Ebern / Schwimmen

 

1930    Gründung eines Schwimmvereins durch Regierungsrat Held

 

1933    Eröffnung des Eberner Freibades an der Baunach. Das Becken wurde durch die Baunach gespeist und “gereinigt.“ –Durchlauf -

 

1933 – 1963 Aktivitäten im Freizeitbereich, die der Erhaltung des Freibades galten. Nach dem Krieg Wiederaufnahme des Vereinsbetriebes. Verschiedene sportliche Wettkämpfe wurden ausgetragen. Im Winter, ab 1960 bis 1964 wurde das Training nach Coburg verlegt, Gastgeber war der Allgemeine Wassersportverein  (AWV). – Dabei erster Kontakt mit dem späteren Abteilungsleiter der Schwimmabteilung: Udo Werner (Mitglied und Wettkampfschwimmer im AWV Coburg)

Die Vorstandschaft des TV Ebern bemühte sich im Laufe des weiteren Jahres, den Schwimmverein, als Schwimmabteilung des TV wiederzubeleben.

 

1964    Übernahme bzw. Aufnahme des ehem.Schwimmvereins, gem. Satzung, als neu Abteilung in den TV Ebern. die weiterhin im Coburger Hallenbad mit den dortigen Übungsleitern, trainierte. In der Abteilungsleitung ab 1964 wirkte Karl Prautsch mit.

Erstes Gauschwimmfest des Turngaus Süd – Oberfranken im alten Eberner Schwimmbad.

TV und Wasserwacht führten eine gemeinsame Werbeveranstaltung, im alten Schwimmbad, für das Schwimmen durch.

 

1966   Das alte Schwimmbad an der Baunach wurde aus Hygienischen Gründen gesperrt.

 

1968    Mit Erich Weber hat der TV Ebern einen neuen 1.Vorsitzenden.

 

1970    Eröffnung neues Freibad am Losberg; das schönste im oberfränkischen Bezirk und neuer Aufschwung der Schwimmszene. – Bademeister Peter Weinmann übernimmt das Training. Werner Einwag führt die Abteilung.

            Endlich, mit Eröffnung der neuen Schwimmhalle an der Georg-Nadler-Straße , kann die Schwimmabteilung auch im Winter trainieren.

 

1973    Auf Antrag wird die Schwimmabteilung des TV Ebern dem Oberfr. Bezirk zugeordnet. Erste Erfolge auf Obfr. Ebene durch Andrea Schauer.

            Am 21.Juli richtet der TVE die erste Obfr. Schwimmmeisterschaft aus.

                        Udo Werner stößt zum TV Ebern und übernimmt ab 1975 das Training.

            In den folgenden Jahren ständig steigende Erfolge der Schwimmerinnen und Schwimmer, zunächst auf Obfr. Ebene, dann auch auf Bayerischer Ebene.

            Im Freibad findet ein Wasserball-Vergleichskampf BAYERN –  BERLIN , unter Führung des Würzburger Wasserball-Urgesteins ___________statt. Die Abteilung übernimmt die Organisation.

 

1976    Die Abteilung beteiligt sich an der 1.Eberner Festwoche.

 

1977    Die Schwimm-Abteilung richtet die 1. Stadtmeisterschaft im Schwimmen aus.

 

1979    Einladung durch den Bayerischen Schwimmverband an Markus Werner und Matthias Batzner zum Landesjugendwettbewerb: BAYERN- BADEN WÜRTENBERG in Inzell.

            Der TVE richtet erstmals die Meisterfeier mit Ehrungen des BLSV Kreis Hassberge,, in der Aula der Hauptschule, aus.

 

1980    Nach der “Vorzeige - Athletin“ Andrea Schauer machen weitere Talente aus Ebern von sich reden:  Marion Schüllner, Martin Bortenlänger, Claus Michler, Markus u. Frank Werner, Alexander Krug, Ursula Müller.

 

1981    Martin Bortenlänger wird in den Kader des Bayerischen Schwimmverbandes berufen.

 

1982    Herrenmannschaft wird Bezirksligameister bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften ( DMS) in Forchheim.

            TV- Schwimmer stellen den Pokalsieger beim Internationalen Schwimmfest in Schweinfurt.

            Christine Einwag übernimmt die Ausbildung der Nachwuchsschwimmer.

 

1983    Erster Auftritt der Eberner Allrounder – Ursula Müller, Frank und Markus Werner, Martin Bortenlänger und Claus Michler, bei den Deutschen Mehrkampf Meisterschaften in Frankfurt, im Schwimmen und Springen.

            Die Aktiven reisen mittlerweile durchs ganze Land mit Schwimm - Stationen in: Wuppertal, Hannover, Braunschweig, Salzgitter,  Berlin, Selb, Naila, Kulmbach, Coburg, Lichtenfels, Zeil a.M., Bad Neustadt, Hof, Bayreuth, Weiden, Pegnitz, Rehau, Münchberg, Marktredwitz, Helmbrechts,  Schweinfurt, Würzburg, Aschaffenburg, Bamberg, Forchheim, Erlangen, Fürth, Nürnberg, Neumarkt/Parsberg, Regensburg, Erding, Ingolstadt, München, Landau a. d. Isar, Füssen, Sindelfingen, Heidelberg, Freiburg, Lindau, Benediktbeuren, Burghausen, Landshut, Regensburg, Linz/Österreich, Innsbruck/A, Schatzberg/Wildschönau (Schifreizeit) und Inzell zum Landesjugendtreffen.

 

1984    Ebern kann mit neuen Spitzenschwimmerinnen und Schwimmen aufwarten: Ilona Förster, Beate Bauer, Thomas und Kai Messerer.

            Obwohl Ebern, als einziger Verein in Bayern auf einer 20-Meter-Bahn trainiert, feiern die Akteure munter weiter Erfolge.

 

1985    Martin Bortenlänger siegt zweimal beim Internationalen Schwimmfest des SC Lichterfelde in Berliner Olympia-Bad.

            Obfr. Jahrgangs-Meisterschaften in Pegnitz, ein vorläufiger Höhepunkt. Ebern gewinnt 33 Medaillen, alle Teilnehmer unter den Medaillengewinner/innen.

            Unser bisheriger Abteilungsleiter Werner Einwag wird 1. Vorsitzender des Vereins, Udo Werner rückt als Abteilungsleiter nach.

 

1986    Krönung einer sportlichen Laufbahn: Ursula Müller gelingt in Burghausen ein sensationeller Erfolg: sie wird Bayerische Sprint Meisterin über 50m Brust.

            Mit der Zeit von 0:35,2  Min. erreicht sie einen 6.Platz in der Deutschen Bestenliste in dieser Disziplin.

            Die Herren gewinnen in Bayreuth erneut die Bezirksliga-Meisterschaft bei der DMS.

            Der TV Ebern organisiert in der Dreifach Turnhalle ein „Spiel ohne Grenzen“, deren Einnahmen der „Aktion Sorgenkind“ , als Spende zugeführt werden. Bei dieser „Gala-Show“ stellen sich die TV Jugendlichen als Mannschaft, in einem lustigen Wettstreit, dar.

            Ute Häußer rückt, als neues Eberner Schwimmsternchen, ins Rampenlicht.

 

1987    Neue, erfolgreiche Namen tauchen in den Bestenlisten auf: Holger Schmitt, Sigrid Weinmann, Ute Häußer, ein außergewöhnliches Talent aus der „Schmiede“ von Frank Werner, inzwischen Übungsleiter, Johannes Müller, Gabi Stahl, Martina Glosauer, Susanne Werner.

            Inzwischen fahren die Schwimmer zum sechste Mal zur Schifreizeit auf den Schatzberg in der Wildschönau.

 

            Zum Jahresabschluß  gelingt der B-Jugend mit Bernd Weinmann, Holger Schmitt, Stefan Einwag, Johannes Müller und Konrad Daut, mit einem Sieg im Bezirks-Finale, ein erneuter Erfolg.

            Bei der Meister-Ehrung durch den Landkreis Hassberge wird die Schwimmer-Hochburg Ebern hervorgehoben.

1989        Thomas Messerer wird neuer Abteilungsleiter.

 

1991    Christel Lachmann übernimmt die Abteilung, Susanne Werner wird Kassiererin, Udo Werner übernimmt die Arbeiten des Schriftführers und Übungsleiter neben Gabi Stahl, Klaus Hanke führt die Wettkampfmannschaft.

 

1993    Erste Hinweise vom Landratsamt Hassberge, zwecks Aufnahme einer Fusion mit der SG Hassberge. (Bildung einer starken Schwimmmannschaft – Wunsch Landrat Handwerker)

 

1995    Im November, erste Gespräche mit der SG Hassberge: Udo Werner, Christel   Lachmann für den TV Ebern und Ingrid Niebling, Martin Schulze-Röbbecke für die SG Hassberge.

 

1997    In der „WELLE“,  Zeitung des Bay. Schwimmverbandes wird die Fusion mit Wirkung vom Februar 1997 ausgelobt. Der TV Ebern schwimmt ab sofort in der SG Hassberge.

 

2002    Am 15. August wird die Schwimmgemeinschaft Hassberge aufgelöst. Der TV Ebern wird auf eigenen Wunsch wieder eigenständig und startet fortan  wieder unter TV Ebern. Die „SG“ wird umbenannt in „SC Hassberge“, gleichzeitig steigt er in die Trägerschaft der neuen Schulschwimmhalle in Hassfurt ein.